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Gerade erschienen, September 2020:

Die Erzählungen ‚Unerreichbares Leben‘

"Unerreichbares Leben" von Benigna Gerisch

In sechs Erzählungen werden die ganz unterschiedlichen Lebens- und Verunglückungsgeschichten von Menschen entfaltet, die sich das Leben nehmen. Es sind Annäherungen an die innere Erlebenswelt der Protagonistinnen und Protagonisten, die sich uns für gewöhnlich verschließt und stets rätselhaft bleibt. Erzählt wird von Frauen und Männern aus ganz verschiedenen Milieus und Altersgruppen, etwa von dem pensionierten Rechtsmediziner, der sich unsterblich in eine ihm unbekannte Nachbarin verliebt, wie von einer jungen Frau, die an ihrem Geburtstag sehnsüchtig auf ihren Freund wartet. Eine weitere Erzählung kreist um die sadomasochistische Passion zweier Frauen, eine andere um die unglückliche Liebe eines erfolgreichen Bauunternehmers zu einer Prostituierten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Verschränkung von äußerem Auslöser und den biographischen Ursprüngen der einzelnen Figuren, um suizidale Erlebensweisen und Handlungen einfühlbar zu machen.

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Weg vom Egotrip – Grenzen der Selbstoptimierung

24.4.2021 W wie Wissen – ARD

Grenzen der Selbstoptimierung

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Affekte – Gefühlswallungen, die anstecken

29.9.2020: Ein Podcast auf BR 2 zum Thema Affekte von Valerie von Kittlitz und einem Interview mit Prof. Dr. Benigna Gerisch

AFFEKTE – ein Podcast

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Machen Nachrichten krank?

Ein Interview mit Prof. Dr. Benigna Gerisch: Deutsche Welle am 4.9.2020

Schlechte Nachrichten

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„Lasst uns nochmal leuchten“:

Ein Gespräch über die Menopause mit Benigna Gerisch, Sandra Hoffmann, Nataly Bleuel und der Journalistin Verena Hasel in DIE ZEIT vom 5.3.2020

Lasst uns noch mal leuchten

 

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Heft Bild

2019: Doppelheft der PSYCHE- Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen zum Thema Digitalisierung, herausgegeben von Vera King und Benigna Gerisch, PSYCHE-Doppelheft, 9/10/2019, 73. Jhg.

Zum Inhalt:Digitalisierung

Alessandra Lemma untersucht die Bildung sexueller Identität im digitalen Zeitalter. Johannes Döser betreibt eine (kultur-)psychoanalytische Recherche über den kindlichen Gebrauch des Smartphones. Elfriede Löchel stellt psychoanalytische Überlegungen zum Subjekt des digitalen Zeitalters an. Sherry Turkle hinterfragt die Implikationen für den Körper in einer Welt, in der sich immer mehr Menschen auf »Empathie-Maschinen« stützen. Vera King, Benigna Gerisch, Hartmut Rosa, Julia Schreiber, Charlotte Findeis, Diana Lindner, Benedikt Salfeld, Micha Schlichting, Maike Stenger & Stella Voigt gehen den psychischen Bedeutungen des digitalen Messens, Zählens und Vergleichens nach. Martin Altmeyer versucht unter dem Stichwort der »Resonanz« eine Zeitdiagnose der digitalen Moderne. Jürgen Hardt sieht die Psychoanalyse im Widerstreit mit der digitalen Welt. Jürgen Thorwart entwickelt Anmerkungen zu ethischen Fragen der Nutzung digitaler Kommunikationsmedien.

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‚Liebe ohne Kompromisse‘ – Ein Beitrag zu modernen Beziehungsgestaltungen

DIE WELT am 20.2.2020

Liebe ohne Kompromisse

https://www.welt.de/vermischtes/plus205429685/Online-Dating-Gleichklang-Ein-Paar-findet-die-Liebe-ohne-Kompromisse.html

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Wissenschaftliche Beratung: De Living/Das Wohnzimmer von Ersan Mondtag

De Living / Das Wohnzimmer
von Ersan Mondtag
Regie: Ersan Mondtag, Dramaturgie: Eva-Maria Bertschy, Wissenschaftliche Mitarbeit: Prof. Benigna Gerisch, Komposition und Sounddesign: Gerrit Netzlaff, Radiostimme: Simon Turner, Kostüm- und Bühnenbild: Ersan Mondtag, Schauspielcoach: Oscar Van Rompay, Bewegungscoach: Stella Höttler, Lichtdesign: Dennis Diels, Regieassistenz: Liesbeth Standaert, Produktionsleitung: Sebastiaan Peeters, Technik / Stage Manager: Oliver Houttekiet, Ton: Raf Willems, Bart Meeusen, Licht: Eva Dermul, Set Planung: Tony Morawe, Joris Soenen, Bühnenbau / Requisite: Thierry Dhondt, Flup Beys, Pierre Keulemans, Freddy Schoonackers, Michiel Moors, Bühnenmalerei: Luc Goedertier, Joris Soenen, Eva Devriendt, Kachiri Faes, Kostüm: An De Mol, Isabelle Stepman, Mieke Van der Cruyssen.
Mit: Doris Bokongo Nkumu, Nathalie Bokongo Nkumu.
Premiere am 15. Mai 2019 am NT Gent, Deutschland-Premiere am 11. Juni 2019 am HAU Berlin
Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause

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Die Spurenleser – Tod in Athen

5.12.2018 | 20.15 Uhr | 88:50 min

Verfügbar bis: 6.12.2019, 18.52

Interview zum Thema Suizidalität bei Frauen mit

Prof. Dr. Benigna Gerisch

‚Tod in Athen‘

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Liebe Männer. Liebe Frauen

Ein Beitrag u.a. mit Prof. Dr. Benigna Gerisch in:

Zeit-Online: 29.11.2018

Liebe Männer. Liebe Frauen

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Melancholie

Ein Beitrag mit Prof. Dr. Benigna Gerisch auf arte-online am 31.10.2018

Melancholie

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NEUERSCHEINUNG 2018

9781138894365

Erschienen im August 2018: https://www.routledge.com/Lost-in-Perfection-Impacts-of-Optimisation-on-Culture-and-Psyche/King-Gerisch-Rosa/p/book/9781138894365

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Seit Juli 2017: Förderung eines neuen transdisziplinären Forschungsprojektes ‚Das vermessene Leben‘

Projekttitel: Das vermessene Leben: Produktive und kontraproduktive Folgen der Quantifizierung in der digital optimierenden Gesellschaft

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Projektleitung des transdiziplinären Forschungsprojekts:

Prof. Dr. Vera King (Sprecherin; Goethe-Univ. & SFI Frankfurt/M.),

Prof. Dr. Benigna Gerisch (IPU Berlin),

Prof. Dr. Hartmut Rosa (Univ. Jena und Max-Weber-Kolleg Erfurt)

Gefördert von der VolkswagenStiftung in der Förderlinie ‚Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft‘, Projektbeginn 2017

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Gegenstand des Projekts sind die ambivalenten Folgen einer in hohem Maße auf quantitative Steigerung ausgerichteten Optimierungslogik, wie sie im Zuge des digitalen Wandels an Bedeutung gewonnen hat. Mittels eines dreigliedrigen Projektdesigns sollen produktive und kontraproduktive Dimensionen der ‚Orientierung an der Zahl‘ und der Vermessung des Lebens im Kontext von organisationalen und individuellen digitalen Optimierungsprozessen und hinsichtlich ihrer intersubjektiven und psychischen Bedeutungen untersucht werden.

Das geplante Projekt baut somit auf das von der VolkswagenStiftung im Rahmen seines Programms ‚Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft‘ geförderte Projekt „Aporien der Perfektionierung in der beschleunigten Moderne. Gegenwärtiger kultureller Wandel von Selbstentwürfen, Beziehungsgestaltungen und Körperpraktiken“ (APAS) auf, das die Bedeutung und Folgen der Anforderungen an Optimierung sozialer Praxis in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern und Lebensbereichen und mit Blick auf Veränderungen kultureller Normen und Konstrukte von ‚Normalität‘ und ‚Pathologie‘ erforscht hat

Die Teilprojekte untersuchen dazu folgende Bereiche digital quantifizierender Optimierung:

Tp I (Jena): Die Bedeutung von und Orientierung an Zahlen in den Handlungspraktiken und Interaktionsmodi professioneller Organisationen.

Tp II (Frankfurt/M.): Die Bedeutung von und Orientierung an Zahlen, insbesondere in der Beziehungsgestaltung in Social Media in Relation zur nicht-digitalen und face-to-face- Kommunikation (Frankfurt) sowie in Relation zu PatientInnengruppen (Berliner Sample).

Tp III (Berlin): Die Bedeutung von und Orientierung an Zahlen unter besonderer Berücksichtigung der Körperpraxis von PatientInnen sowie in Relation zu Nicht-PatientInnen (Frankfurter Sample).

Das Projekt setzt in seiner dreigliedrigen transdisziplinären Untersuchungsanlage und mittels Methodentriangulation (quantitative und verschiedene qualitative Zugänge) den im APAS-Projekt erfolgreich eingeschlagenen Weg fort, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Ebenen des Sozialen sowie die Spannung von Normierungen und Praxisveränderungen bis hin zu Überforderungs- und Pathologiepotenzialen zu analysieren sowie neue konzeptuelle und methodologische Zugänge zur Analyse der Vermittlungen von Gesellschaft und Individuum, Kultur und Psyche zu entwickeln.


Bucherscheinung „Suizidalität“

(zum bestellen Cover anklicken):

Cover Suizidalität (PDF E-Book)

Suizidalität ist ein komplexes Symptom mit vielen möglichen Ursachen, das zumeist durch konflikthafte innere und traumatisierende Erfahrungen entsteht. In Anknüpfung an Sigmund Freud, der eine zentrale Unterscheidung zwischen dem äußeren Auslöser und der unbewussten Konfliktthematik einführte, stellten auch die nachfolgenden psychodynamischen Erklärungsmodelle die Schicksalslinien intrapsychischer Objektbeziehungen und deren Reinszenierung in der Therapie in den Mittelpunkt. Die zeitgenössische Psychoanalyse verfügt somit über differenzierte Erklärungsmodelle und klinisch profunde Behandlungstechniken.

Grundlegend für die psychotherapeutische Behandlung suizidaler Patienten ist das Konzept der Übertragung und Gegenübertragung. Dessen ausgefeiltes Interpretations- und Behandlungsrepertoire ermöglicht es, das Ausmaß des Destruktiven zu dechiffrieren, in der Patient-Therapeut-Beziehung konstruktiv nutzbar zu machen und gerade auf diese Weise eine präventive Wirkung zu entfalten. In diesem Band wird ein Überblick über die zentralen Erklärungsmodelle gegeben und die wesentlichen Behandlungstechniken und Klippen in der Therapie werden anhand zahlreicher Fallbeispiele illustriert.

http://www.psychosozial-verlag.de/catalog/product_info.php/products_id/2113

Rezension zu ‚Suizidalität‘


31.5.2017

Arbeit. Liebe. Geld.

Der tägliche Vergleichswahn im ZEIT-Spezialheft, u.a. mit einem Interview von Benigna Gerisch

Der alltägliche Vergleichswahn


2.6.2017

Liebe in Zeiten von Trennungen und Neuanfang

Mit einem Interview von Benigna Gerisch


26.2.2017: ‚Schlechte Nachrichten’: Wie soll man umgehen mit täglichen Horrormeldungen? Ein Beitrag von Verena Hasel, u.a. mit einem Interview von Benigna Gerisch, in: Welt am Sonntag.

‚Zu viele News schaden uns‘


Freud lebt! Warum die Psychoanalyse ein Comeback feiert, in: Welt am Sonntag vom 28.2.2016

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Artikel Die Welt

 

 

 

 

 


Vera KingBenigna Gerisch (Hg.) psychosozial 141: Perfektionierung und Destruktivität 

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(38. Jg., Nr. 141, 2015, Heft III)

Zum Inhalt:

Zentrales Thema der Beiträge dieses Schwerpunktheftes ist die Spannung von Perfektionierung und Destruktivität auf unterschiedlichen Ebenen des Sozialen und Psychischen: Wie ist das Verhältnis von Perfektion und Destruktion konzeptionell und praktisch zu bestimmen? Unter welchen Bedingungen schlägt das Streben nach Vervollkommnung um in eher gegenläufige, zerstörerische Entwicklungen? Lassen sich Umschlagpunkte rekonstruieren, an denen beabsichtigte Verbesserung in ihr Gegenteil kippt?

Die verschiedenen Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen, mit variierenden transdisziplinären Verknüpfungen, theoretischen oder konzeptionellen Rahmungen, empirischen und thematischen Schwerpunkten verdeutlichen insofern auf eindrucksvolle Weise die vielfältigen Begleiterscheinungen und Fallstricke einer kaum aufhaltbaren, kulturellen und zugleich individuell hochgradig spürbaren und praktisch folgenreichen Optimierungsdynamik. Diese vermag zwar – etwa echnisch-instrumentelle – Innovationen und entsprechende Steigerungen in einzelnen Bereichen und Belangen hervorzubringen. Sie ist jedoch zugleich in Hinblick auf ihre gegenläufigen Potenziale und kehrseitigen destruktiven psychosozialen und psychischen Folgen zu analysieren.

Mit Beiträgen zum Themenschwerpunkt von Christiane Beerbom, Katarina Busch, Oliver Decker, Benigna Gerisch, Vera King, Diana Lindner, Oliver Müller, Hartmut Rosa, Benedikt Salfeld-Nebgen, Julia Schreiber, Jürgen Straub, Christiane Thompson, Niels Uhlendorf und Michael Wimmer sowie freien Beiträgen von Isabelle Hannemann und Jochen Hörisch.


Rezension zur Tagung: ‚Lost in Perfection‘: Impacts of Optimization on Culture and Psyche‘, veranstaltet vom APAS-Projekt (Vera King, Benigna Gerisch und Hartmut Rosa), in: Soziopolis vom 13.10.2015

‚Lost in Perfection‘


Warum Perfektion die Beziehung ruiniert, in: Welt am Sonntag vom 3.4.2016

Interview zu diesem Thema u.a. mit Benigna Gerisch

Und hier die Onlineversion:

Perfektionierung und Beziehungsfähigkeit


Beitrag in Deutschlandradio-Kultur am 17.4.2016 zum Thema: ‚Schöner Spritzen: Fluch und Segen von Botox‘, u.a. mit einem Interview von Benigna Gerisch:

Fluch und Segen von Botox


Perfektionierende Eltern – optimierte Kinder

Interview für Sat 1 im Rahmen des Formates ‚Akte 20.16′ am 21.4.2016:

Perfektionierende Eltern – optimierte Kinder


Artikel von Benigna Gerisch

„Mit Anstand von dieser Welt verschwinden“
Psychoanalytische Anmerkungen zur Suizidalität in Leben und Werk Sigmund Freuds, in: literaturkritik.de vom 10.9.2009

http://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=13501


Freud und die Frauen, in: Hamburger Abendblatt vom 6.5.2006 

Freud und die Frauen


Liebe – Sucht – Suizidalität, in: Tagesspiegel vom 14.8.2006

Liebe – Sucht – Suizidalität


Wie Angehörige bei Selbstmordgedanken helfen können, in: Brigitte vom 30.8.2005

Angehörige und Suizidproblematik